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Hintergrund
Als Reaktion auf den Erfolg von Pong bemühte sich Bally wie viele
andere Firmen auch schnell ein Konkurrenzprodukt auf den Markt zu
bringen. Dazu wurde das Spiel Gunman der japanischen Firma Taito
lizensiert und für den amerikanischen Markt technisch überarbeitet.
Während bei älteren Spielen wie Pong oder Gunman jedes Bildelement von
einer eigenen, aufwendigen Digitalschaltung erzeugt wurde, verwendete
Gun Fight als erster Videospielautomat einen Mikroprozessor. Einer der
maßgeblichen Entwickler, Jamie (Jeff) Fenton, entwickelte später die
(kommerziell erfolglose) Bally Astrocade-Heimkonsole, wurde jedoch 1982
durch sein Spiel GORF weltberühmt. Traurigerweise ist Fenton heute
vielen Spielern vorallem durch seine spätere Geschlechtsumwandlung in
Erinnerung geblieben. Durch die direkte Zwei-Spieler-Konfrontation (ein
Kampf gegen den Computer war aufgrund der geringen Rechenleistung noch
nicht möglich) kann man in Gun Fight mit etwas Fantasie bereits den
Prototyp der späteren Beat'em-Up-Spiele erkennen.
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