Star Wars Episode 1
Williams – 1999
Genre: Automat: Spieler: Anschaffung: Zustand:
Flipper Williams 1 bis 4 2009 in Ausstellung
Spielprinzip

Bei diesem Flipper-Videospiel-Hybriden wird durch eine halbverspiegelte Glasscheibe von oben ein Videobild in die Flipper-Spielfläche projiziert. Bei den unterschiedlichen aktivierbaren Missionen erscheinen in diesem Bild Gegner, die man entweder mit der Kugel oder mit dem durch die beiden direkt neben den Flipperknöpfen angeordneten Tasten auslösbaren Laser treffen muß. Nach erfolgreicher Absolvierung mehrerer Missionen leuchtet das in das Spielfeld integrierte Laserschwert auf, und der Jedi-Spieler kann sich mit Darth Maul duellieren.

Technik

Das Spiel verwendet ein PC-Motherboard mit integrierter Grafikkarte und einem 233-MHz-Prozessor (Cyrix Media-GX), welches über den Drucker-Parallelport den Rest des Gerätes steuert. Auf der einzigen PCI-Steckkarte sitzt der für den Stereo-Sound zuständige Signalprozessor ADSP2104 sowie ein 32 MB großes ROM, über welches der PC ohne Festplatte bootet.

Hintergrund

Das endgültige Aus für Williams: Star Wars Episode 1 war der letzte von der Firma Williams gebaute Flipper. Trotz des innovativen Spielkonzeptes mit kombinierter Videografik und des großen Erfolges in Europa konnte das Spiel die Schließung der unrentablen Flipperproduktion nicht mehr aufhalten. Von den Flippern der "Pinball 2000" Serie gingen neben SWE1 nur noch Revenge from Mars in Serie. Auch früher gab es schon Experimente, die Spielprinzipien von Videospielen und Flippern miteinander zu kombinieren. In Baby Pac-Man (1982) von Bally konnte der Spieler das Spielgeschehen zwischen Videospiel und Flipper transferieren.